
Brustvergrößerung für eine wohlgeformte Silhouette
Die Brustvergrößerung (Mammaaugmentation) ist ein ästhetisch-chirurgischer Eingriff zur Vergrößerung des Brustvolumens und zur Verbesserung der Körpersymmetrie. Häufig wird diese Operation gewählt, um Formveränderungen nach dem Stillen, starkem Gewichtsverlust oder altersbedingten Erschlaffungen entgegenzuwirken.
Was ist eine Brustvergrößerung?
In der plastischen Chirurgie dient die Brustvergrößerung dazu, Patientinnen mit unterentwickeltem Brustgewebe oder Formverlust zu einem harmonischen Erscheinungsbild zu verhelfen. Das Ziel ist es, das ästhetische Wohlbefinden und das Selbstvertrauen der Frau zu stärken, indem die Proportionen des Körpers ausgeglichen werden.
Operationsmethoden und Implantate
Die Wahl des Silikonimplantats richtet sich nach den anatomischen Gegebenheiten und den Wünschen der Patientin. Der Zugang kann über die Unterbrustfalte, den Brustwarzenhof oder die Achselhöhle erfolgen. Das Implantat wird entweder über dem Brustmuskel (epipektoral) oder unter dem Brustmuskel (submuskulär) platziert. Die moderne Medizintechnik sorgt dafür, dass Implantate heute extrem sicher und auslaufsicher sind.
Silikonimplantate vs. Eigenfett
Silikon-Gel-Implantate sind der Goldstandard, da sie ein sehr natürliches Tastgefühl bieten. Alternativ kann eine Brustvergrößerung durch Eigenfetttransplantation (Lipofilling) erfolgen. Dies ist ideal für Frauen, die eine dezente Vergrößerung wünschen und kein Fremdmaterial bevorzugen. Da jedoch ein Teil des Fetts vom Körper resorbiert wird, sind oft mehrere Sitzungen für das gewünschte Ergebnis nötig.
Haltbarkeit und Nachsorge
Moderne Implantate sind sehr langlebig. Dennoch ist nach etwa 10 bis 15 Jahren eine Kontrolle oder ein Austausch ratsam, da sich das Gewebe und das Implantat im Laufe der Zeit verändern können. Nach der Operation sind leichte Schwellungen und Blutergüsse normal, die Narben werden strategisch so platziert, dass sie später kaum sichtbar sind.
Wer ist für den Eingriff geeignet?
- Frauen mit angeborener Brustasymmetrie oder kleiner Brust.
- Patientinnen nach einer Brustkrebsbehandlung (Rekonstruktion).
- Frauen nach Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme mit Volumenverlust.
- Gesunde Personen mit realistischen Erwartungen an das Ergebnis.