
Rekonstruktion der Körpermitte durch Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)
Der Bauchbereich ist einer der Körperbereiche, die aufgrund von Faktoren wie Schwangerschaft, schnellen Gewichtsveränderungen und dem Alterungsprozess am anfälligsten für Deformationen sind. Insbesondere hartnäckiges Fettgewebe im Unterbauch, Hauterschlaffung und Lockerungen der Bauchmuskulatur (Rektusdiastase) führen bei Betroffenen zu erheblichen ästhetischen und funktionellen Bedenken. Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie Prof. Dr. Osman Kelahmetoğlu entwickelt mit der Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) Lösungen, die eine dauerhafte, flache und straffe Kontur für diese Probleme bieten.
Zwei Hauptkomponenten der Bauchdeformation
Erschlaffung und Erschlaffung im Bauchbereich entstehen in der Regel durch eine Kombination aus zwei grundlegenden strukturellen Problemen, und eine effektive Abdominoplastik zielt auf beide Probleme ab:
Haut- und Fettüberschuss: Überschüssiges und hängendes Hautgewebe an der Bauchwand.
Muskelerschlaffung (Rektusdiastase): Schwächung der Bauchmuskeln (Rektusmuskeln) durch Auseinanderweichen in der Mittellinie. Dieser Zustand führt nicht nur zu ästhetischen, sondern auch zu funktionellen Problemen durch das Vorwölben der inneren Organe nach außen.
Techniken der Abdominoplastik und chirurgische Details
Bauchdeckenstraffungen werden je nach Schweregrad und Ausbreitung der Deformation mit zwei Haupttechniken, vollständig oder mini, individuell geplant:
1. Vollständige Bauchdeckenstraffung (Full Abdominoplasty)
Sie wird bei Patienten mit fortgeschrittener Hauterschlaffung, ausgeprägter Muskelerschlaffung und Deformationen um den Bauchnabel herum angewendet.
Schnitte: Beinhaltet in der Regel einen horizontalen Schnitt in der Leistengegend, der unter der Unterwäsche/dem Bikini bleibt, und einen zweiten Schnitt um den Bauchnabel herum.
Muskelreparatur: Die kritische Phase der Operation ist die Straffung der erschlafften Bauchmuskeln, indem sie mit Nähten wieder an die Mittellinie herangeführt werden (Rektusdiastase-Reparatur). Auf diese Weise wird die Bauchwand gestärkt und der Taillenumfang verringert.
Hautneupositionierung: Überschüssiges Haut- und Fettgewebe wird entfernt, und die verbleibende Haut wird gestrafft und neu geformt. Der Bauchnabel wird an seine neue Position angepasst.
2. Mini-Bauchdeckenstraffung (Mini Abdominoplasty)
Sie wird in Fällen bevorzugt, in denen sich die Erschlaffung nur auf den Bereich unterhalb des Bauchnabels konzentriert und die Muskelerschlaffung minimal ist.
Schnitte: Ein einzelner kürzerer Schnitt ist ausreichend; ein Schnitt um den Bauchnabel ist nicht erforderlich.
Dauer: Sie ist kürzer als die vollständige Bauchdeckenstraffung (ca. 1 bis 1,5 Stunden).
Operationszeit und Anästhesie: Die vollständige Bauchdeckenstraffung wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt und dauert durchschnittlich 2 bis 5 Stunden. Es werden temporäre Drainagen gelegt, um überschüssige Flüssigkeit abzuleiten, die sich während und nach der Operation ansammeln kann.
Heilungsprozess und Endergebnis
In der postoperativen Phase kann ein Krankenhausaufenthalt von 1 bis 3 Tagen empfohlen werden. Zu Beginn sind Schwellungen, Empfindlichkeit und leichte Schmerzen normal und werden mit verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln kontrolliert.
Rückkehr in den Alltag: Patienten können in der Regel innerhalb von 2 Wochen an ihren Schreibtisch zurückkehren. Die vollständige Genesung und die endgültige Formgebung der Bauchkontur können ca. 6 Monate bis 1 Jahr dauern.
Narbenmanagement: Obwohl die Schnittnarben anfangs deutlich sichtbar sind, werden sie so geplant, dass sie unter Badekleidung oder Unterwäsche bleiben. Bei richtiger Pflege hellt sich ihre Farbe auf und verblasst mit der Zeit (in der Regel innerhalb eines Jahres) weitgehend.
Dauerhaftigkeit: Das durch die Bauchdeckenstraffung erzielte flache und straffe Erscheinungsbild des Bauches ist dauerhaft, vorausgesetzt, der Patient behält gesunde Ernährungs- und regelmäßige Bewegungsgewohnheiten bei.