Brustrekonstruktion

Brustrekonstruktion

Brustrekonstruktion (Meme Rekonstrüksiyonu)

Die Brustrekonstruktion zielt darauf ab, die Brust nach einer Mastektomie (Entfernung des Brustgewebes) durch chirurgische Eingriffe ästhetisch und funktionell neu zu formen. Dieser Prozess bedeutet nicht nur eine körperliche Genesung, sondern auch den Wiederaufbau der weiblichen Identität, der körperlichen Integrität und des psychischen Gleichgewichts.

Die mit modernen Techniken angewandte Brustrekonstruktion wird mit drei Hauptmethoden durchgeführt:
 

Brustrekonstruktion mit Bauchgewebe (Eigengewebe - Autologe Rekonstruktion)

Bei dieser Methode, bei der körpereigenes Gewebe der Patientin verwendet wird, sind ästhetische Natürlichkeit und Gewebeverträglichkeit auf höchstem Niveau.
 
Merkmale:
• In der Regel werden Haut- und Fettgewebe aus der Bauchregion verwendet (DIEP- oder TRAM-Lappen).
• Es wird mit mikrochirurgischen Techniken in den Brustbereich übertragen.
• Besonders vorteilhaft für Patientinnen, deren Gewebequalität nach einer Strahlentherapie beeinträchtigt ist.
• Es wird ein Aussehen erzielt, das der natürlichen Form der Brust sehr nahe kommt.
• Im Laufe der Zeit können kleine Revisionen erforderlich sein.
• Die Erholungszeit variiert in der Regel zwischen 4–6 Wochen.
 
Alternative Spenderegionen:
• Rückenmuskel (Latissimus Dorsi): Wird meist in Kombination mit einer Silikonprothese verwendet.
• Oberer Hüftbereich (SGAP-Lappen)
• Oberschenkelinnenseite (PAP-Lappen)
 
In Fällen, in denen das Bauchgewebe nicht ausreicht, können diese Bereiche sicher bevorzugt werden.

 

2. Brustrekonstruktion mit Prothese (Rekonstruktion mit Silikonprothese)

Dies ist eine geeignete Option für Patientinnen, die eine kürzere Operations- und Erholungszeit wünschen.
 
Merkmale:
• Es werden Silikonprothesen verwendet, die Gel oder Kochsalzlösung enthalten.
• Wenn die Haut über eine ausreichende Elastizität verfügt, wird die Prothese direkt eingesetzt.
• Bei unzureichender Haut wird zuerst ein temporärer Gewebeexpander eingesetzt, gefolgt von der permanenten Prothese.
• Moderne Silikonprothesen sind sicher; sie bergen kein Risiko des Platzens oder Auslaufens.
• Das Komplikationsrisiko ist gering, jedoch können in seltenen Fällen Infektionen auftreten.
• Die Rückkehr zum normalen Leben erfolgt in der Regel innerhalb von 2–4 Wochen.
 

3. Hybride Brustrekonstruktion (Prothesenrekonstruktion unterstützt durch Fettinjektion)

Diese Methode, bei der die Prothese und das körpereigene Fettgewebe der Patientin zusammen verwendet werden, sorgt sowohl für ein natürliches Aussehen als auch für eine Verbesserung der Gewebequalität.
 
Merkmale:
• Nach dem Gewebeexpander werden mehrere Sitzungen mit Fettinjektionen durchgeführt.
• Hautqualität und -dicke werden erhöht.
• Es unterstützt die Heilung bei Gewebeschäden infolge einer Strahlentherapie.
• Durch Reduzierung des Prothesenvolumens werden natürlichere Konturen erzielt.
• Die Erholungszeit variiert zwischen 2–4 Wochen.
 

Welche Methode ist für Sie geeignet?

Die Brustrekonstruktion ist ein individueller Prozess. Welche Methode bevorzugt wird, richtet sich nach dem allgemeinen Gesundheitszustand der Patientin, den vorangegangenen Behandlungen, dem Körperbau und den Erwartungen. Nach der Untersuchung und einer detaillierten Bewertung wird gemeinsam der für Sie am besten geeignete Behandlungsplan erstellt.