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Was İst Die DIEP-Lappenplastik?

24 Juli Was İst Die DIEP-Lappenplastik?
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Brustaufbau mit Eigengewebe vom Bauch: Dauerhafte Rekonstruktion mit der DIEP-Flap-Methode

Die Erstellung einer neuen Brust mit Bauchgewebe ist eine der Methoden zur Brustrekonstruktion, die nach der chirurgischen Entfernung der Brust aufgrund von Brustkrebs angewendet wird. Sie gehört heute zu den Techniken, die die natürlichsten und dauerhaftesten Ergebnisse liefern. Diese Methode wird in der plastischen Chirurgie als DIEP-Flap (Deep Inferior Epigastric Perforator) bezeichnet und weltweit als Goldstandard anerkannt.

Das bei der DIEP-Flap-Technik verwendete Gewebe ist das Bauchgewebe der Patientin aus dem Bereich unterhalb des Bauchnabels. Diese Region wird aufgrund ihrer weichen Struktur, Formbarkeit und Volumenähnlichkeit zur Brust bevorzugt. Gleichzeitig erhalten die Patientinnen durch diese Operation nicht nur eine neue Brust, sondern auch den Effekt einer Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik). Dies bietet sowohl ästhetische als auch funktionelle Vorteile.

Vorbereitende Planung

Vor einer DIEP-Flap-Operation wird ein detaillierter Planungsprozess durchgeführt. Insbesondere werden mittels CT-Angiographie vorab die am besten geeigneten Gefäße identifiziert, die die Bauchregion versorgen. Dank dieser Gefäßkartierung wird während der Operation eine maximale Durchblutung bei minimaler Gewebeschädigung erreicht.

Muskelschonender Ansatz

Bei dieser Methode bleibt der Musculus rectus abdominis (gerader Bauchmuskel) erhalten. Das bedeutet, dass der Gewebetransfer erfolgt, indem nur die zwischen den Muskeln verlaufenden Gefäßstrukturen sorgfältig präpariert werden, ohne den Muskel selbst zu schneiden oder zu entfernen. Dadurch erleiden die Patientinnen keinen Verlust der Muskelfunktion; Gehen, aufrechtes Stehen oder die Kraft der Bauchmuskulatur werden nicht beeinträchtigt.

Mikrochirurgie und Gefäßanschluss

Das entnommene Gewebe wird mit mikrochirurgischen Techniken an die zuvor im Brustbereich vorbereiteten Gefäßstrukturen unterhalb der Rippen angeschlossen (Anastomose). Durch diesen Anschluss wird die Durchblutung des Gewebes wiederhergestellt, sodass das neue Brustgewebe vital bleibt. Falls erforderlich, kann der Aufbau an beiden Brüsten gleichzeitig durchgeführt werden.

Operationsverlauf und Nachsorge

Die ersten 24 Stunden nach der Operation sind entscheidend für die Überwachung der Vitalität des transplantierten Gewebes. In dieser Zeit erfolgen stündliche Kontrollen. In der Regel bleiben die Patientinnen für 7 bis 10 Tage stationär im Krankenhaus unter Beobachtung. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die Ergebnisse symmetrisch, natürlich und zufriedenstellend sind.

Vorteil bei Strahlentherapie

Bei Patientinnen, die eine Strahlentherapie (Radiotherapie) benötigen, ist die DIEP-Flap-Methode deutlich widerstandsfähiger als Methoden mit Silikonprothesen. Negative Auswirkungen wie Verhärtung, Ausdünnung und Gewebeschäden durch Strahlung treten bei dieser Technik seltener auf. Daher ist sie eine langlebige Option, die gut mit einer onkologischen Behandlung vereinbar ist.

Operationsdauer

Die Operationsdauer variiert in der Regel zwischen 4–6 Stunden bei einseitigen Eingriffen und 8–10 Stunden bei beidseitigen Eingriffen. Die Operation kann bei geeigneten Patientinnen auch simultan (in derselben Sitzung) mit der Brustkrebsoperation durchgeführt werden.

Häufig gestellte Fragen

Dabei handelt es sich um ein Verfahren zur Brustrekonstruktion mit Gewebe aus der Bauchregion. Der größte Vorteil ist ein vollkommen natürliches und dauerhaftes Ergebnis, ganz ohne Silikonimplantate.
Nein. Bei der DIEP-Flap-Methode bleiben die Bauchmuskeln (Rectus abdominis) erhalten; es werden lediglich die Gefäße entnommen, die das Gewebe versorgen. Dadurch verringert sich das Risiko für Brüche und die Kraft der Bauchwand bleibt erhalten.
Ja. Rekonstruktionen mit körpereigenem Gewebe sind wesentlich widerstandsfähiger gegen Strahlentherapie als Silikonimplantate; das Risiko für Verhärtungen und Gewebeschäden ist minimal.
Die Operation dauert bei einseitigen Anwendungen 4 bis 6 Stunden. Da eine mikrochirurgische Überwachung erforderlich ist, wird in der Regel ein Krankenhausaufenthalt von 7 bis 10 Tagen empfohlen.